Jetzt ist es also passiert. Roger Cicero erreichte beim diesjährigen Eurovision Song Contest nur den 19. Platz. Die Folge: das Geheule ist groß, man hört Rufe nach “mehr Gerechtigkeit” beim Grand Prix. Die Bild geht sogar soweit hier von “Stimmen-Mafia” zu sprechen.
Nicht, dass ich fände, die Serbin Marija Serifovic (die ungefähr so feminin wirkt, wie eine chinesische Leistungsschwimmerin) hätte den Sieg beim Eurovision Song Contest verdient - nein, so ist es nicht, aber den Auftritt von Roger Cicero fand ich auch nicht wirklich siegeswürdig. Wieso auch? Die Nummer war viel zu langsam und zu fad. Keine Action, aber ein guter Grund, den Sender zu wechseln.
Insgesamt fand ich die Show in diesem Jahr ziemlich langweilig. Kein Aufreger vom Kaliber Lordi war an Bord, sämtliche Künstler vermittelten den Eindruck, als wenn sie sich mit Weichspüler Mut angetrunken hätten. Bei so einem Debakel muss man sich über ein debakulöses Abschneiden des eigenen “Künstlers” doch wohl nicht wundern, oder?
Und jetzt auch noch das gejammere über die “ungerechte Telefonabstimmung”. Was ein Quatsch. So funktioniert Demokratie halt. Da frage ich mich ernsthaft, ob wir hier in Deutschland tatsächlich so schlechte Verlierer sind…
Mein Vorschlag für das nächste Jahr: mal ein bisschen Action. Mal wen hinschicken, der die Zuschauer nicht zu Tode langweilt und der auch ausserhalb Deutschlands etwas bekannter ist. Rammstein zum Beispiel. Die sind bekannt, feuern die größte Bühnenshow ab, die man sich vorstellen kann und sind wirklich alles andere als langweilig.
Wie wäre es denn mal mit einem direkten Vergleich?
Das war also der Herr Cicero. So weit, so - ach egal. Wenn Ihr jetzt die Augen mal wieder öffnet, könnt Ihr beim Rammstein-Video auf Play klicken…
So. Und jetzt geht los und kauft Euch ne Rammstein-CD…
Tags:Eurovision Song Contest, Gerechtigkeit, Grand Prix, Lordi, Marija Serifovic, Rammstein Roger Cicero


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